Pascal erzählt vom Online-Yoga...

Pascal erzählt in der Zeitung davon, wie das Yogastudio mit der aussergewöhnlichen Zeit umgegangen ist. Im folgenden kannst du seine Zeilen lesen. Du möchtest den kompletten Artikel sehen? Hier geht es auf direktem Weg zum Bericht:

Yogastudio in der Zeitung


Pascal Portmann – Yogastudio Luzern
Yoga soll helfen, das innere Gleichgewicht zu finden und damit stressresistenter sowie emotional gelassener zu werden. Eigenschaften, die in Zeiten der Coronapandemie nicht schaden. Pascal Portmann gibt seit 20 Jahren wöchentlich Yogakurse. Er ist Mitgründer und Inhaber des Yogastudios Luzern. Die Pandemie konfrontierte auch ihn mit Ausnahmesituationen, den Kopf verloren hat er aber nie. «Yoga lehrt einen schliesslich, flexibel zu bleiben»,
sagt der 49-Jährige lächelnd. Die angeeignete Flexibilität machte sich Portmann zunutze. Er und einige weitere Yogalehrerinnen und -lehrer aus seinem Studio sattelten auf Onlinestunden um.
Einige technische Probleme, insbesondere beim Ton, galt es zu bewältigen, auch ein Umdenken beim Erklären der Übungen war notwendig. Die Erklärungen müssen detaillierter und unmissverständlicher sein als jene beim Unterricht im Studio, weil Korrekturen via Bildschirm schwieriger anzubringen sind. Schwergefallen sind Portmann diese Umstellungen nicht, er hat sogar Gefallen an den Onlinesessionen gefunden: «Ich konnte die Situation rasch als Chance betrachten», sagt er.
Besonders schön findet Portmann, dass die virtuellen Einheiten einen einfacheren Zugang zu Yoga ermöglichen. Das Yogastudio Luzern bietet einen «Yoga für alle»-Kurs an, eine kostenlose Möglichkeit, beispielsweise für Migranten, um Yoga zu praktizieren. «Ich kann die Zoomlinks verschenken und die Leute können sich einklinken», sagt Portmann. Nebst all den Vorteilen lassen die Onlinelektionen aber auch einen im Yoga essenziellen Bestandteil nicht zu: den persönlichen Austausch. Portmann will seinen Schülerinnen und Schülern bei Problemen als Ansprechperson in den Kursen beiseite stehen. Das ist virtuell wesentlich schwieriger, weil die Hemmschwelle, über Persönliches am Bildschirm zu sprechen, grösser ist. Portmann sieht die Onlinelektionen deshalb als gute Ergänzung, aber nicht unbedingt als Alternative zu den traditionellen Sessionen.