Unser Yoga-Ansatz
Unser Verständnis von Yoga und unsere Art Yoga zu lehren lässt sich wie folgt beschreiben:
Die angebotene Yoga-Praxis richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Yogaschülers. Sie
wird seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten angepasst. Nicht die Übung, sondern
Sie, als Yogaschüler, stehen im Mittelpunkt.
Es geht nicht darum, sportliche Höchstleistungen
oder akrobatische Übungen zu meistern, sondern mit einfachen Übungen die
Gesundheit wirksam zu fördern
Der Atem als Bindeglied zwischen Körper und Geist hat eine zentrale Bedeutung.
Der Atem führt die Bewegung der Asanas (Körperübungen). Nur durch einen gleichmäßigen
und langen Atem können Sie die tiefe, innere Ruhe der Yoga-Praxis erleben.
In unserer Yoga-Praxis wird der Atem als Feedback über die Qualität der
eingenommenen Körperhaltung genutzt. Er ist ein feiner Indikator, ums Sie
frühzeitig auf Überanstrengung hinzuweisen. Sobald der Atem nicht mehr fein und
ruhig durch die Nase fließt, sollten Sie eine Pause machen oder die Übung
beenden. Hierzu ist ein feines Horchen auf den Körper notwendig, was unter
anderem Yoga von Gymnastik unterscheidet.
Der normale moderne Arbeitsalltag ist durch Bewegungsarmut und langes Sitzen
geprägt. Daher liegt der Schwerpunkt unsere Yoga-Praxis auf der Wirbelsäule.
Durch rückengerechtes Üben passen wir die Körperhaltungen so an, dass
wir eine maximale Wirkung auf die Wirbelsäule erreichen.
Die Körperhaltungen werden nicht isoliert voneinander geübt, sondern erfolgen
in sinnvoll geordneten Schritten mit entsprechender Vorbereitung und
Ausgleich, um negative Auswirkungen zu verhindern. Sie gehen den Yoga-Weg in
kleinen, überschaubaren Schritten, von leichten zu schweren Übungen und von
einfachem zu komplizierten Körperhaltungen. Diese Vorgehensweise motiviert
dazu, den nächsten kleinen Schritt zu tun, statt sich von unlösbaren Aufgaben
entmutigen zu lassen.
In unsere Yoga-Praxis steht nicht das lange Halten einer vorgegebenen
Körperstellung im Vordergrund, sondern vor allem auch der durch den Atem
begleitete Weg in die Haltung hinein und wieder hinaus. Nur so können
Sie die Endhaltung als angenehm empfinden.
Schmerz ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Yoga-Übung falsch
oder zu intensiv geübt wurde. Dieses Signal wird von uns immer ernst genommen
und ist ein Indikator für uns, die Übung sofort zu verändern.
Alle Fragen sind willkommen. Sie sind eingeladen, uns immer wieder auch
nach dem "Warum" einer Übung zu fragen.